Kürbis Pancakes mit Haferflocken

Kürbis Pancakes mit Haferflocken

Diese Kürbis Pancakes mit Haferflocken bringen Herbststimmung auf den Frühstückstisch, ohne dass dafür erst ein halber Kürbis durchs Küchenfenster rollen muss. Kürbispüree macht die Pancakes angenehm saftig, während gemahlene Haferflocken für eine weiche und dennoch stabile Konsistenz sorgen.

Das Rezept kommt ohne klassisches Mehl und ohne notwendigen Zuckerzusatz aus. Wer die Pancakes etwas süßer mag, kann optional ein wenig Ahornsirup in den Teig geben. Zimt, Ingwer und Muskat sorgen außerdem für einen milden herbstlichen Geschmack.

Warum du diese Kürbis Pancakes probieren solltest

Die Pancakes sind innen weich und saftig, lassen sich aber trotzdem problemlos wenden. Durch die fein gemahlenen Haferflocken wird der Teig gleichmäßiger als bei Pancakes mit ganzen Flocken. Gleichzeitig halten die Haferflocken lange satt und passen perfekt zu einem gemütlichen Frühstück.

Das Rezept eignet sich besonders gut, wenn noch etwas Kürbispüree übrig ist. Außerdem lassen sich die Pancakes einfrieren und später portionsweise aufwärmen. Der Herbst darf schließlich gerne gemütlich sein – nur das Frühstück muss deshalb nicht jeden Morgen bei null anfangen.

Welcher Kürbis eignet sich?

Für die Kürbis Pancakes eignet sich Hokkaido besonders gut. Sein Fruchtfleisch ist aromatisch, leicht süßlich und ergibt ein relativ dickes Püree. Außerdem muss die Schale nicht entfernt werden.

Butternut-Kürbis funktioniert ebenfalls. Das Püree kann jedoch etwas feuchter ausfallen. Deshalb solltest du die Milch zunächst nicht vollständig in den Teig geben.

Wichtig ist vor allem, dass das Kürbispüree dick und nicht wässrig ist. Sehr flüssiges Püree macht den Pancaketeig schwerer und verlängert die Backzeit in der Pfanne.

Kürbispüree selber machen

Den Hokkaido waschen, entkernen und in Stücke schneiden. Anschließend die Kürbisstücke bei 190 °C Ober-/Unterhitze etwa 25 bis 35 Minuten backen, bis sie weich sind. Danach werden sie ohne zusätzliches Wasser fein püriert.

Alternativ kannst du den Kürbis dämpfen. Vom Kochen in reichlich Wasser würde ich für dieses Rezept eher abraten, weil das Püree dadurch schnell zu feucht wird.

So sollte der Pancaketeig aussehen

Nach der Quellzeit sollte der Teig cremig und deutlich dicker als gewöhnlicher Pfannkuchenteig sein. Er darf langsam vom Löffel fließen, sollte sich in der Pfanne aber nicht sofort weit ausbreiten.

Falls der Teig sehr fest geworden ist, genügt meistens ein Esslöffel Milch. Ist er dagegen zu dünn, kannst du einen Esslöffel fein gemahlene Haferflocken einrühren und den Teig nochmals fünf Minuten quellen lassen.

Gib nicht sofort viel zusätzliche Flüssigkeit hinein. Haferflocken brauchen manchmal einen kleinen Moment, bevor sie sich entscheiden, wie durstig sie heute eigentlich sind.

Damit die Kürbis Pancakes sicher gelingen

Verwende möglichst dickes Kürbispüree. Enthält das Püree viel Wasser, solltest du zunächst weniger Milch verwenden.

Backe die Pancakes außerdem nicht bei zu hoher Temperatur. Kürbis sorgt dafür, dass der Teig relativ schnell bräunt. Bei starker Hitze können die Pancakes außen dunkel werden, während sie innen noch sehr weich sind.

Zum Wenden eignet sich ein breiter Pfannenwender. Warte damit, bis der Rand fest und die Unterseite ausreichend gebräunt ist. Werden die Pancakes zu früh bewegt, können sie leichter auseinanderfallen.

Kleine Pancakes sind bei diesem Teig einfacher zu wenden als sehr große Exemplare. Außerdem sehen leichte Größenunterschiede ohnehin sympathischer aus als eine Armee perfekt runder Frühstücksscheiben.

Passende Toppings

Die Kürbis Pancakes schmecken bereits pur angenehm aromatisch. Nach Wunsch kannst du sie mit Naturjoghurt, Quark oder Skyr servieren. Auch Apfelkompott ohne Zuckerzusatz passt sehr gut dazu.

Für etwas zusätzliche Süße eignet sich ein kleiner Schuss Ahornsirup. Gehackte Walnüsse oder Kürbiskerne sorgen dagegen für mehr Biss. Wenn Kinder mitessen, sollten Nüsse entsprechend dem Alter zerkleinert oder weggelassen werden.

Varianten

Ohne zusätzlichen Zucker

Lass den optionalen Ahornsirup einfach weg. Das Kürbispüree bringt bereits eine milde natürliche Süße mit.

Mit Apfel

Ein kleiner, fein geriebener Apfel kann unter den fertigen Teig gehoben werden. Drücke ihn vorher leicht aus, damit der Teig nicht zu feucht wird.

Mit Schokolade

Für eine schokoladige Variante kannst du einen Esslöffel Backkakao und zusätzlich ein bis zwei Esslöffel Milch ergänzen. Etwas Ahornsirup kann dann sinnvoll sein, weil Kakao den Teig herber macht.

Glutenfrei

Verwende ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnete Haferflocken. Gewöhnliche Haferflocken können während Anbau und Verarbeitung mit glutenhaltigem Getreide in Berührung kommen.

Häufige Fehler

Die Pancakes fallen beim Wenden auseinander

Wahrscheinlich wurden sie zu früh gewendet oder der Teig ist zu flüssig. Lass die erste Seite vollständig fest werden. Falls nötig, kannst du zusätzlich einen Esslöffel gemahlene Haferflocken einrühren.

Die Pancakes sind innen noch feucht

Reduziere die Temperatur und verlängere die Backzeit etwas. Dicke Pancakes benötigen mehr Zeit, deshalb sollte der Teig nicht zu hoch in die Pfanne gegeben werden.

Der Teig ist nach der Quellzeit sehr fest

Haferflocken binden je nach Sorte unterschiedlich viel Flüssigkeit. Rühre esslöffelweise Milch ein, bis der Teig wieder dickflüssig vom Löffel läuft.

Die Oberfläche wird zu dunkel

Die Pfanne ist vermutlich zu heiß. Kürbis und ein eventuell verwendeter Ahornsirup bräunen vergleichsweise schnell. Mittlere bis niedrige Hitze liefert deshalb das bessere Ergebnis.

Aufbewahrung und Einfrieren

Vollständig abgekühlte Kürbis Pancakes halten sich in einer verschlossenen Dose ungefähr zwei Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen kannst du sie kurz in eine trockene Pfanne geben oder bei niedriger Leistung in der Mikrowelle erwärmen.

Auch das Einfrieren funktioniert gut. Lege zwischen die Pancakes kleine Stücke Backpapier, damit sie nicht zusammenkleben. Anschließend kannst du sie ungefähr drei Monate tiefgekühlt aufbewahren und einzeln entnehmen.

Häufige Fragen

Kann ich fertiges Kürbispüree verwenden?

Ja, sofern es sich um ungesüßtes, möglichst dickes Kürbispüree handelt. Flüssiges Püree kann den Teig zu weich machen. Gib die Milch deshalb zunächst portionsweise hinzu.

Kann ich ganze Haferflocken verwenden?

Grundsätzlich ja, allerdings werden die Pancakes dadurch gröber und können leichter auseinanderfallen. Fein gemahlene Haferflocken ergeben die gleichmäßigere und gelingsicherere Konsistenz.

Sind die Kürbis Pancakes süß?

Ohne Ahornsirup schmecken sie nur mild süßlich. Für Kinder reicht das häufig bereits aus. Wer deutlich süße Pancakes erwartet, kann ein bis zwei Esslöffel Ahornsirup ergänzen oder ein süßes Topping verwenden.

Kann ich den Teig vorbereiten?

Du kannst den Teig einige Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Da die Haferflocken weiter quellen, wird er jedoch fester. Vor dem Backen solltest du deshalb wahrscheinlich noch etwas Milch einrühren.

Fazit

Diese Kürbis Pancakes mit Haferflocken sind ein einfaches Herbstfrühstück mit wenigen Zutaten. Kürbispüree sorgt für Saftigkeit und Farbe, während die gemahlenen Haferflocken den Teig zusammenhalten. Dank der optionalen Süße kannst du selbst entscheiden, ob die Pancakes eher mild oder klassisch süß schmecken sollen.

Kürbis Pancakes mit Haferflocken

Kürbis Pancakes mit Haferflocken

Diese weichen Kürbis Pancakes werden mit Haferflocken und dickem Kürbispüree zubereitet. Sie schmecken mild würzig, kommen ohne klassisches Mehl aus und benötigen keinen zugesetzten Zucker.
Vorbereitungszeit10 Minuten
Zubereitungszeit15 Minuten
Portionen 10 Pancakes

Zutaten
  

  • 200 g zarte Haferflocken
  • 150 g dickes Kürbispüree
  • 2 Eier Größe M
  • 150 ml Milch oder ungesüßter Haferdrink
  • 20 ml Rapsöl
  • 10 g Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • ¼ TL gemahlener Ingwer
  • 1 kleine Prise Muskat
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • optional 1–2 EL Ahornsirup
  • etwas Rapsöl oder Butter für die Pfanne

Anleitungen
 

  • Die Haferflocken in einem Standmixer oder Multizerkleinerer fein mahlen. Sie müssen nicht vollständig so fein wie gekauftes Mehl werden, sollten aber keine groben Flocken mehr enthalten.
  • Kürbispüree, Eier, zunächst 130 ml Milch, Rapsöl und Vanilleextrakt dazugeben. Nach Wunsch ein bis zwei Esslöffel Ahornsirup ergänzen.
  • Alle Zutaten kurz zu einem gleichmäßigen Teig mixen. Anschließend Backpulver, Zimt, Ingwer, Muskat und Salz hinzugeben und nochmals kurz vermischen.
  • Den Pancaketeig 10 Minuten stehen lassen. Während dieser Zeit nehmen die Haferflocken Flüssigkeit auf und der Teig wird etwas dicker.
  • Nach der Quellzeit die Konsistenz prüfen. Der Teig sollte dickflüssig vom Löffel laufen und nicht wässrig sein. Ist er zu fest, die restlichen 20 ml Milch nach und nach einrühren.
  • Eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und dünn mit Öl oder Butter einfetten.
  • Pro Pancake ungefähr zwei Esslöffel Teig in die Pfanne geben. Den Teig nur leicht verstreichen, damit kleine, etwa zehn Zentimeter große Pancakes entstehen.
  • Die Pancakes bei mittlerer bis niedriger Hitze ungefähr zwei bis drei Minuten backen. Sobald die Oberfläche kleine Bläschen zeigt und der Rand sichtbar fester wird, vorsichtig wenden.
  • Die zweite Seite weitere ein bis zwei Minuten backen. Danach die fertigen Pancakes aus der Pfanne nehmen und den restlichen Teig ebenso verarbeiten.
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