Walnuss Haferflocken Kekse

Diese Walnuss-Haferflocken-Kekse vereinen kernige Haferflocken mit dem kräftigen Geschmack gerösteter Walnüsse. Sie sind schnell vorbereitet, kommen ohne gewöhnlichen Haushaltszucker aus und schmecken nicht nur in der Weihnachtszeit. Schließlich haben Walnüsse keinen Kalender – und Kekshunger meistens auch nicht.

Ein Teil der Haferflocken und Walnüsse wird fein gemahlen. Dadurch hält der Teig besser zusammen und die Oberfläche wird gleichmäßiger. Die übrigen Walnussstücke sorgen dagegen für etwas Biss. So entstehen Kekse, die außen leicht knusprig und innen angenehm mürbe sind.

Was diese Walnuss-Haferflocken-Kekse besonders macht

Die Kekse benötigen keine ausgefallenen Zutaten. Außerdem muss der Teig weder ausgerollt noch ausgestochen werden. Stattdessen formst du kleine Kugeln und drückst sie direkt auf dem Backblech flach.

Das Rezept eignet sich deshalb gut, wenn du unkompliziert backen möchtest. Trotzdem schmecken die Kekse aromatischer als einfache Haferkekse, denn gemahlene Walnüsse verteilen ihren Geschmack im gesamten Teig.

Hinzu kommt eine leichte Zimtnote. Sie unterstreicht das Nussaroma, ohne die Kekse automatisch in die Weihnachtsecke zu schieben. Du kannst sie somit das ganze Jahr über backen – theoretisch jedenfalls. Praktisch überleben sie in der Keksdose möglicherweise nicht besonders lange.

Gemahlene und gehackte Walnüsse kombinieren

Für das beste Ergebnis werden die Walnüsse unterschiedlich verarbeitet. Ein Teil wird fein gemahlen, während der Rest gröber gehackt in den Teig kommt.

Die gemahlenen Walnüsse verbinden sich mit dem Dinkelmehl und den gemahlenen Haferflocken. Dadurch wird der Teig kompakter und bekommt eine leicht mürbe Konsistenz. Die gehackten Stücke bleiben hingegen sichtbar und sorgen beim Hineinbeißen für den typischen Walnussgeschmack.

Du kannst die Walnüsse vor der Zubereitung kurz anrösten. Das ist kein Muss, verstärkt ihr Aroma aber deutlich. Lass sie danach vollständig abkühlen, damit die Butter im Teig nicht durch warme Nüsse anschmilzt.

Warum der Keksteig quellen muss

Haferflocken nehmen Flüssigkeit nicht sofort vollständig auf. Direkt nach dem Verrühren kann der Teig deshalb noch sehr weich erscheinen. Nach ungefähr 15 Minuten verändert sich seine Konsistenz: Die Haferflocken haben einen Teil der Feuchtigkeit aufgenommen und der Teig lässt sich wesentlich besser formen.

Füge daher nicht sofort weitere trockene Zutaten hinzu. Andernfalls können die fertigen Kekse trocken werden. Erst nach der Quellzeit lässt sich zuverlässig beurteilen, ob eine kleine Korrektur notwendig ist.

Bleibt der Teig sehr klebrig, genügt meistens ein Esslöffel fein gemahlene Haferflocken. Wirkt er dagegen trocken und fällt beim Formen auseinander, kannst du einen Esslöffel Milch ergänzen.

Walnuss-Haferflocken-Kekse richtig formen

Forme aus dem Teig ungefähr walnussgroße Kugeln und lege sie mit ausreichend Abstand auf das Backblech. Anschließend drückst du jede Kugel mit den Fingern auf rund einen Zentimeter Dicke flach.

Die Kekse müssen dabei nicht vollkommen rund werden. Kleine Unterschiede in Form und Rand gehören bei selbst gebackenen Keksen dazu. Außerdem sieht das deutlich natürlicher aus als eine Keksparade, die offenbar mit Lineal und Zirkel angetreten ist.

Drücke die Kekse vor dem Backen bereits auf ihre gewünschte Größe. Der Teig verläuft im Ofen nur wenig. Für eine rustikale Oberfläche kannst du anschließend noch einige Walnussstücke leicht hineindrücken.

Wann sind die Kekse fertig?

Die genaue Backzeit hängt von ihrer Dicke und deinem Backofen ab. Nach ungefähr 13 Minuten solltest du deshalb erstmals nachsehen.

Fertig sind die Walnuss-Haferflocken-Kekse, wenn die Ränder leicht gebräunt sind. Die Mitte kann zu diesem Zeitpunkt noch weich wirken. Das ist richtig, denn während des Abkühlens werden die Kekse fester.

Backst du sie bereits im Ofen vollständig hart, können sie nach dem Erkalten zu trocken werden. Lass sie zunächst fünf Minuten auf dem Backblech liegen. Anschließend kannst du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen.

Süßen mit Ahornsirup

Ahornsirup bringt neben Süße auch eine leicht karamellige Note mit, die sehr gut zu Walnüssen und Zimt passt. Gleichzeitig liefert er dem Teig einen Teil der benötigten Feuchtigkeit.

Die Kekse werden dadurch angenehm, aber nicht übermäßig süß. Wer es etwas süßer mag, kann 70 g Ahornsirup verwenden. In diesem Fall benötigt der Teig möglicherweise einen zusätzlichen Esslöffel gemahlene Haferflocken.

Alternativ lässt sich die gleiche Menge flüssiger Honig verwenden. Dann ist das Rezept allerdings nicht mehr für eine vegetarische Ernährung mit strikt veganer Auslegung geeignet – für diese Version ist es ohnehin durch Butter und Ei nicht vegan.

Wenn du vegane Kekse suchst, findest du auf Haferflockey bereits ein passendes Rezept für vegane Plätzchen mit Haferflocken.

Mögliche Variationen

Für eine winterliche Variante kannst du zusätzlich eine Messerspitze gemahlene Nelken oder etwas Kardamom in den Teig geben. Mit Zimt allein bleiben die Kekse dagegen milder und ganzjährig passend.

Auch etwas Abrieb einer Bio-Orange harmoniert mit den Walnüssen. Verwende ungefähr einen halben Teelöffel, damit das Orangenaroma die Nüsse nicht überdeckt.

Wer kleinere Walnussstücke bevorzugt, kann sämtliche Nüsse fein mahlen. Die Kekse werden dadurch etwas gleichmäßiger und mürber. Allerdings fehlt anschließend der knusprige Biss der gehackten Nüsse.

Für eine herbstlichere Version gibt es außerdem bereits Kürbis-Kekse mit Haferflocken und Walnüssen.

Aufbewahrung und Einfrieren

Vollständig ausgekühlte Walnuss-Haferflocken-Kekse kannst du in einer gut verschlossenen Keksdose aufbewahren. Dort bleiben sie ungefähr fünf bis sieben Tage frisch.

Lege sie erst in die Dose, wenn sie wirklich kalt sind. Andernfalls bildet sich Feuchtigkeit und die knusprigen Ränder werden schneller weich. Ein Stück Backpapier zwischen mehreren Lagen verhindert außerdem, dass die Kekse aneinanderhaften.

Die gebackenen Kekse lassen sich ebenfalls einfrieren. Verpacke sie dafür luftdicht und friere sie höchstens etwa drei Monate ein. Zum Auftauen legst du sie einzeln auf ein Kuchengitter. Einige Minuten im warmen Backofen machen die Ränder anschließend wieder knuspriger.

Konsistenz und wichtige Hinweise

Der fertige Teig sollte weich, kompakt und leicht klebrig sein. Er darf beim Formen nicht zerbröseln, sollte aber auch nicht zwischen den Fingern verlaufen.

Da Haferflocken, Dinkelmehl und Eier unterschiedlich viel Feuchtigkeit aufnehmen beziehungsweise mitbringen, kann eine kleine Korrektur erforderlich sein. Ergänze Flüssigkeit oder gemahlene Haferflocken immer nur esslöffelweise.

Die Kekse schmecken am besten, wenn ihre Ränder leicht gebräunt sind und die Mitte beim Herausnehmen noch etwas weich erscheint. Nach dem vollständigen Abkühlen erhalten sie ihre endgültige Konsistenz.

Das Rezept ist redaktionell auf Grundlage bewährter Mengenverhältnisse entwickelt. Vor der Veröffentlichung auf Haferflockey sollte es einmal praktisch getestet werden. Prüfe dabei besonders die Teigkonsistenz nach der Quellzeit, die tatsächliche Backzeit und den gewünschten Grad der Knusprigkeit.

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Walnuss-Haferflocken-Kekse

Diese Walnuss-Haferflocken-Kekse werden mit gemahlenen und gehackten Walnüssen besonders aromatisch. Außen sind sie leicht knusprig, während die Mitte angenehm mürbe bleibt. Ahornsirup sorgt für eine dezente Süße – ganz ohne gewöhnlichen Haushaltszucker.
Vorbereitungszeit15 Minuten
Zubereitungszeit13 Minuten
Portionen 16 Kekse

Zutaten
  

  • 120 g zarte Haferflocken
  • 40 g fein gemahlene Haferflocken
  • 70 g Dinkelmehl Type 630
  • 90 g Walnüsse
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei Größe M
  • 60 g Ahornsirup
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Optional: 20 g zusätzliche gehackte Walnüsse als Topping

Anleitungen
 

  • Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Von den Walnüssen 50 g fein mahlen und 40 g grob hacken. Wer das Nussaroma verstärken möchte, kann die Walnüsse vorher kurz ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Anschließend vollständig abkühlen lassen.
  • Die weiche Butter zusammen mit dem Ei, dem Ahornsirup und dem Vanilleextrakt gründlich verrühren.
  • Zarte und gemahlene Haferflocken, Dinkelmehl, gemahlene Walnüsse, Zimt, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel vermischen.
  • Die trockenen Zutaten zur Buttermasse geben und alles zu einem gleichmäßigen Teig verrühren. Danach die grob gehackten Walnüsse unterheben.
  • Den Teig 15 Minuten quellen lassen. Dadurch nehmen die Haferflocken Feuchtigkeit auf und die Kekse lassen sich anschließend besser formen.
  • Aus dem Teig ungefähr 16 Kugeln formen. Diese auf das vorbereitete Backblech legen und mit den Fingern auf etwa einen Zentimeter Dicke flach drücken. Nach Wunsch zusätzliche Walnussstücke leicht in die Oberfläche drücken.
  • Die Kekse auf der mittleren Schiene 13–16 Minuten backen. Sie sind fertig, sobald die Ränder leicht gebräunt sind. Die Mitte darf zu diesem Zeitpunkt noch etwas weich wirken.
  • Die Walnuss-Haferflocken-Kekse zunächst fünf Minuten auf dem Backblech ruhen lassen. Danach vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig abkühlen lassen.

Notizen

1. Der Teig darf weich und etwas klebrig sein, muss sich mit leicht angefeuchteten Händen aber formen lassen.
2. Ist der Teig nach der Quellzeit bröselig, einen Esslöffel Milch einarbeiten. Bei zu weichem Teig hilft ein Esslöffel fein gemahlene Haferflocken.
3. Die Kekse werden erst beim Abkühlen fest. Deshalb sollten sie nicht direkt nach dem Backen vom Blech genommen werden.
4. Ahornsirup ist zugesetzter Zucker. Die Kekse sind daher ohne Haushaltszucker, aber nicht zuckerfrei.
Cranberry-Haferflocken-Kekse
Diese Cranberry-Haferflocken-Kekse verbinden einen weichen, kompakten Haferteig mit fruchtigen Cranberrys und gehackten Mandeln. Zimt und Vanille machen die einfachen Kekse zu einem gemütlichen Rezept für die Weihnachtszeit.
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