Haferflocken Nuss Plätzchen

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Ja, stimmt. Für einen vollständigen Rezeptbeitrag und das Keyword „Haferflocken Nuss Plätzchen“ ist er zu kurz. Hier ist die ausführlichere Version zum Ersetzen:

Haferflocken-Nuss-Plätzchen: knusprig und einfach

Diese Haferflocken-Nuss-Plätzchen schmecken herrlich nussig, leicht nach Zimt und angenehm nach Vanille. Ein Teil der Haferflocken wird fein gemahlen, während der Rest für eine etwas kernigere Konsistenz im Teig bleibt. Gemahlene Haselnüsse machen die Plätzchen besonders aromatisch und sorgen nach dem Backen für leicht mürbe, knusprige Ränder.

Gesüßt werden die Plätzchen mit Ahornsirup. Dadurch schmecken sie nicht übermäßig süß und das Aroma der Haselnüsse kommt weiterhin gut zur Geltung. Der Teig lässt sich nach dem Kühlen ausrollen und mit unterschiedlichen Formen ausstechen. Sterne passen natürlich besonders gut in die Weihnachtszeit, du kannst aber genauso Herzen, Kreise oder andere Motive verwenden.

Darum wirst du die Haferflocken-Nuss-Plätzchen lieben

  • Sie werden ohne klassisches Weizenmehl zubereitet.
  • Gemahlene Haselnüsse machen sie intensiv nussig.
  • Zimt und Vanille sorgen für ein weihnachtliches Aroma.
  • Die Plätzchen werden mit Ahornsirup gesüßt.
  • Der Teig kann vorbereitet und später verarbeitet werden.
  • Nach dem Auskühlen werden die Plätzchen schön knusprig.
  • Du kannst unterschiedliche Formen ausstechen.

Diese Zutaten brauchst du

Die Haferflocken-Nuss-Plätzchen bestehen aus wenigen, einfachen Zutaten. Damit der Teig beim Ausrollen und Ausstechen gut zusammenhält, kommt es jedoch auf das richtige Verhältnis an.

Haferflocken

Für das Rezept eignen sich zarte Haferflocken besonders gut. Ein Teil davon wird fein gemahlen und ersetzt herkömmliches Mehl. Die restlichen Haferflocken bleiben ganz und sorgen für eine leicht kernige Struktur.

Wenn du nur kernige Haferflocken zu Hause hast, kannst du die gesamte Menge kurz im Mixer zerkleinern. Sehr grobe Flocken können den Teig instabil machen und dazu führen, dass die ausgestochenen Formen an den Rändern auseinanderbrechen.

Gemahlene Haselnüsse

Die Haselnüsse geben den Plätzchen ihren kräftigen, nussigen Geschmack. Verwende möglichst fein gemahlene Haselnüsse, damit sich der Teig gut ausrollen lässt.

Du kannst die Haselnüsse vor der Zubereitung kurz in einer Pfanne ohne Öl rösten. Dadurch wird ihr Aroma noch intensiver. Lass sie anschließend vollständig abkühlen, bevor du sie mit den übrigen Zutaten vermischst.

Butter

Butter sorgt für den mürben Geschmack und die knusprige Konsistenz. Sie sollte weich, aber nicht flüssig sein. Geschmolzene Butter würde den Teig deutlich weicher machen und die Plätzchen könnten beim Backen stärker auseinanderlaufen.

Ahornsirup

Der Ahornsirup bringt nicht nur Süße, sondern auch Flüssigkeit in den Teig. Deshalb solltest du die angegebene Menge nicht beliebig erhöhen. Möchtest du die Plätzchen etwas süßer haben, kannst du nach dem Backen etwas geschmolzene Zartbitterschokolade darübergeben.

Ei

Das Ei bindet die Haferflocken und die gemahlenen Nüsse miteinander. Dadurch lässt sich der Teig leichter ausrollen und ausstechen. Eine Alternative ohne Ei findest du weiter unten im Beitrag.

Zimt und Vanille

Zimt passt wunderbar zu Haselnüssen und sorgt für einen weihnachtlichen Geschmack. Vanille rundet das Aroma ab. Du kannst Vanillepaste oder das Mark einer halben Vanilleschote verwenden. Vanillepaste ist unkomplizierter und lässt sich gleichmäßig im Teig verteilen.

So gelingt der Plätzchenteig

Verknete den Teig nur so lange, bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben. Wenn du ihn sehr lange bearbeitest, wird die Butter zu warm und der Teig zunehmend weich.

Nach dem Kneten kann er zunächst etwas klebrig wirken. Das ist normal, da die Haferflocken noch Flüssigkeit aufnehmen. Forme ihn zu einer flachen Scheibe und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.

Durch die flache Form kühlt der Teig schneller und gleichmäßiger durch als eine dicke Kugel. Nach der Ruhezeit sollte er fest, aber noch formbar sein.

Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen

Am einfachsten lässt sich der Teig zwischen zwei Bögen Backpapier ausrollen. So bleibt er weder an der Arbeitsfläche noch am Nudelholz kleben. Zusätzliches Mehl ist nicht notwendig und würde die Plätzchen trockener machen.

Rolle den Teig ungefähr fünf Millimeter dick aus. Sehr dünne Plätzchen werden besonders knusprig, können beim Ausstechen aber schneller brechen. Dickere Plätzchen bleiben in der Mitte etwas weicher.

Tauche den Ausstecher bei Bedarf kurz in fein gemahlene Haferflocken. Löse die Formen vorsichtig mit einer flachen Palette oder einem Messer vom Backpapier und lege sie auf das vorbereitete Backblech.

Die Teigreste kannst du erneut zusammendrücken und ausrollen. Wird der Teig dabei zu weich, sollte er vor dem nächsten Ausstechen noch einmal für etwa zehn Minuten gekühlt werden.

So behalten die Plätzchen ihre Form

Damit die Sterne beim Backen nicht verlaufen, darf der Teig nicht zu warm sein. Wenn das Ausstechen länger dauert, kannst du das fertig belegte Backblech vor dem Backen noch einmal für zehn Minuten kühl stellen.

Achte außerdem darauf, weiche und keine flüssige Butter zu verwenden. Auch der Ahornsirup sollte genau abgemessen werden, da zusätzliche Flüssigkeit die Konsistenz verändert.

Etwas Backpulver lockert die Plätzchen auf. Eine größere Menge ist jedoch nicht notwendig, denn dadurch könnten die ausgestochenen Formen zu stark aufgehen und ihre Konturen verlieren.

So werden die Haferflocken-Nuss-Plätzchen knusprig

Backe die Plätzchen, bis die Ränder sichtbar goldbraun werden. Direkt nach dem Backen fühlen sie sich noch weich an. Lass sie deshalb zunächst etwa fünf Minuten auf dem Backblech liegen, bevor du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter setzt.

Erst beim vollständigen Auskühlen werden die Plätzchen fest und knusprig. Fülle sie daher nicht warm in eine Dose. Die noch vorhandene Feuchtigkeit könnte sich darin sammeln und die Plätzchen weich machen.

Für ein besonders knuspriges Ergebnis kannst du sie nach dem Backen bei leicht geöffneter Ofentür noch zwei bis drei Minuten im ausgeschalteten Backofen lassen. Behalte sie dabei im Blick, damit die Ränder nicht zu dunkel werden.

Was tun, wenn der Teig nicht richtig ist?

Der Teig ist zu weich

Lege ihn zunächst für weitere 10 bis 15 Minuten in den Kühlschrank. Meistens reicht das bereits aus. Gib nicht sofort zusätzliche Haferflocken hinzu, da die Plätzchen dadurch trocken und bröselig werden können.

Der Teig ist zu trocken

Falls der Teig auch nach dem Kneten auseinanderfällt, kannst du einen Teelöffel kaltes Wasser oder Ahornsirup einarbeiten. Gib die Flüssigkeit nur nach und nach hinzu.

Der Teig reißt beim Ausrollen

Lass einen sehr kalten Teig fünf Minuten bei Zimmertemperatur liegen. Anschließend kannst du ihn noch einmal kurz mit den Händen zusammendrücken und zwischen Backpapier ausrollen.

Mögliche Varianten

Die Haselnüsse kannst du durch fein gemahlene Mandeln oder Walnüsse ersetzen. Mandeln schmecken etwas milder, während Walnüsse eine kräftigere und leicht herbe Note mitbringen.

Für schokoladige Plätzchen kannst du einen Esslöffel Backkakao unter die trockenen Zutaten mischen. Ergänze dann einen zusätzlichen Teelöffel Ahornsirup oder Wasser, falls der Teig zu trocken wird.

Auch etwas fein abgeriebene Orangenschale passt gut zu Haselnüssen, Zimt und Vanille. Verwende dafür am besten eine unbehandelte Bio-Orange.

Haferflocken-Nuss-Plätzchen ohne Ei

Das Ei kann durch ein Leinsamen-Ei ersetzt werden. Vermische dafür einen Esslöffel fein gemahlene Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser und lass die Mischung etwa zehn Minuten quellen.

Die Plätzchen werden damit etwas empfindlicher. Rolle den Teig am besten direkt auf dem Backpapier aus und wähle keine Formen mit sehr schmalen oder filigranen Stellen.

Wenn du die Plätzchen komplett vegan zubereiten möchtest, ersetzt du zusätzlich die Butter durch eine feste vegane Butteralternative. Eine weiche Margarine ist weniger geeignet, da der Teig damit stärker verlaufen kann.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Lass die Haferflocken-Nuss-Plätzchen vollständig auskühlen und bewahre sie anschließend in einer gut verschlossenen Keksdose auf. An einem trockenen und kühlen Ort sind sie ungefähr zwei Wochen haltbar.

Zwischen die einzelnen Schichten kannst du Backpapier legen. Lagere sie nicht zusammen mit sehr weichen oder gefüllten Plätzchen, da sie deren Feuchtigkeit aufnehmen und dadurch ihre knusprige Konsistenz verlieren können.

Falls sie nach einigen Tagen weicher werden, kannst du sie für wenige Minuten bei 150 °C Ober-/Unterhitze aufbacken. Anschließend wieder vollständig auskühlen lassen.

Kann ich den Teig vorbereiten?

Du kannst den Teig bereits am Vortag zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Nimm ihn ungefähr zehn Minuten vor dem Ausrollen heraus, damit er wieder etwas formbarer wird.

Der Teig kann außerdem eingefroren werden. Gut verpackt hält er sich etwa zwei Monate. Lass ihn über Nacht im Kühlschrank auftauen und verarbeite ihn anschließend wie im Rezept beschrieben.

Knusprige Plätzchen für die Weihnachtszeit

Mit ihrer Sternform, dem Zimt und dem kräftigen Nussgeschmack passen diese Haferflocken-Nuss-Plätzchen besonders gut in die Adventszeit. Sie kommen ohne aufwendige Glasur aus und sehen durch ihre rustikale Oberfläche trotzdem schön aus.

Du kannst sie in einer Plätzchendose aufbewahren, auf dem Weihnachtsteller servieren oder in einem kleinen Glas verschenken. Durch die Kombination aus Haferflocken, Haselnüssen und Vanille schmecken sie aromatisch, ohne übermäßig süß zu sein.

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Haferflocken Nuss Plätzchen

Knusprige Haferflocken-Nuss-Plätzchen mit gemahlenen Haselnüssen, Zimt und echter Vanille. Der Teig lässt sich gut ausrollen und ausstechen – perfekt für die Weihnachtszeit.
Vorbereitungszeit20 Minuten
Zubereitungszeit10 Minuten
Portionen 20 Plätzchen

Zutaten
  

  • 120 g zarte Haferflocken
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 80 g weiche Butter
  • 60 g Ahornsirup
  • 1 Ei Größe M, ½ TL Zimt
  • 1 TL Vanillepaste oder das Mark von ½ Vanilleschote
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz.

Anleitungen
 

  • Haferflocken mahlen:
  • 80 g der Haferflocken in einem Mixer fein zu Hafermehl mahlen. Die restlichen 40 g Haferflocken bleiben ganz und sorgen später für eine leicht kernige Struktur.
  • Teig zubereiten:
  • Hafermehl, ganze Haferflocken, gemahlene Haselnüsse, Backpulver, Zimt und Salz vermischen. Butter, Ahornsirup, Ei und Vanille dazugeben und alles mit den Knethaken kurz zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
  • Teig kühlen:
  • Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Dadurch wird die Butter wieder fest und die Plätzchen behalten beim Backen besser ihre Form.
  • Plätzchen ausstechen:
  • Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig zwischen zwei Bögen Backpapier etwa 5 mm dick ausrollen. Sterne oder andere Formen ausstechen und vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  • Backen:
  • Die Plätzchen 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind. Direkt nach dem Backen sind sie noch weich. Deshalb zunächst 5 Minuten auf dem Blech und anschließend vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Notizen

– Teig zu weich: Weitere 10–15 Minuten kühlen. Nicht sofort mehr Haferflocken einarbeiten, da die Plätzchen sonst trocken werden.
– Teig zu bröselig: Einen Teelöffel kaltes Wasser oder Ahornsirup einkneten.
– Besonders knusprig: Die Plätzchen eher dünn ausrollen und vollständig auskühlen lassen. Erst danach in eine Dose füllen.
– Ohne Ei: Das Ei kann durch ein Leinsamen-Ei aus 1 EL gemahlenen Leinsamen und 3 EL Wasser ersetzt werden. Der Teig wird dann etwas empfindlicher und sollte direkt auf dem Backpapier ausgerollt werden.

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