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Apfel Haferflocken Muffins ohne Zucker

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Diese Apfel-Haferflocken-Muffins ohne Zucker werden mit Apfelmark und frischen Apfelstückchen gebacken. Sie kommen im Grundrezept ohne Haushaltszucker, Honig, Sirup oder andere zugesetzte Süßungsmittel aus.

Zarte, fein gemahlene Haferflocken bilden den größten Teil der trockenen Zutaten. Sie geben den Muffins eine angenehm saftige, leicht kernige Konsistenz. Ein süßer Apfel, Zimt und Vanille sorgen für ein rundes Aroma.

Die Muffins schmecken bewusst weniger süß als klassisches Gebäck. Dadurch passen sie gut zum Frühstück, als Snack für unterwegs oder in die Brotdose.

Wichtig: Äpfel und Apfelmark enthalten von Natur aus Fruchtzucker. Mit „ohne Zucker“ ist bei diesem Rezept deshalb ohne zugesetzten Zucker gemeint – nicht vollständig zuckerfrei.

Darum wirst du die Apfel-Haferflocken-Muffins ohne Zucker lieben

  • ohne zugesetzten Zucker im Grundrezept
  • mit vielen Haferflocken
  • ohne Banane
  • mit Apfelmark und frischen Apfelstückchen
  • saftig und mild süß
  • einfach und schnell vorbereitet
  • gut für Frühstück und Brotdose
  • mit gewöhnlichen Zutaten
  • nach Wunsch mit Mandelsplittern
  • zum Einfrieren geeignet

Diese Zutaten brauchst du

Haferflocken

Zarte Haferflocken bilden die Grundlage der Muffins. Wir mahlen sie fein, damit sie sich gleichmäßig mit den übrigen Zutaten verbinden und eine weichere Krume entsteht.

Einige gröbere Stückchen dürfen erhalten bleiben. Dadurch sind die Haferflocken auch nach dem Backen noch gut erkennbar.

Apfelmark

Ungesüßtes Apfelmark bringt Feuchtigkeit und eine milde natürliche Süße in den Teig. Prüfe beim Einkauf die Zutatenliste: Im Idealfall besteht das Produkt ausschließlich aus Äpfeln.

Apfelmark und Apfelmus werden häufig gleichgesetzt. Apfelmus kann jedoch zugesetzten Zucker enthalten. Für dieses Rezept eignet sich deshalb am besten ein ausdrücklich ungesüßtes Produkt.

Frischer Apfel

Die Apfelstückchen sorgen dafür, dass die Muffins tatsächlich nach Apfel schmecken. Verwende eine eher süße Sorte wie Gala, Fuji oder Pink Lady.

Schneide den Apfel in ungefähr fünf bis sieben Millimeter kleine, unregelmäßige Würfel. Zu große Stücke können sehr feuchte Stellen im Teig verursachen.

Dinkelmehl

Eine kleinere Menge Dinkelmehl macht die Muffins lockerer und gelingsicherer als eine Variante ausschließlich aus Haferflocken.

Die Haferflocken bleiben mit 180 Gramm trotzdem die mengenmäßig wichtigste trockene Zutat.

Optionale Mandelsplitter

Ein bis zwei Esslöffel Mandelsplitter können vor dem Backen locker auf den Muffins verteilt werden. Sie rösten im Ofen leicht und sorgen für etwas Biss.

Die Mandelsplitter müssen nicht auf jedem Muffin liegen. Eine unregelmäßige Verteilung sieht außerdem natürlicher aus.

So gelingen die Apfel-Haferflocken-Muffins ohne Zucker

Heize den Backofen vollständig vor und bereite die Muffinform vor. Muffins mit wenig Zucker können stärker an Papierförmchen haften. Am zuverlässigsten funktionieren leicht gefettete Silikonförmchen oder eine gründlich eingefettete Metallform.

Mahle die zarten Haferflocken zu einem feinen, leicht körnigen Hafermehl. Vermische sie anschließend mit Dinkelmehl, Backpulver, Zimt, Vanille und Salz.

Verrühre in einer zweiten Schüssel Apfelmark, Eier, Rapsöl und Milch. Ein Schneebesen genügt – die Zutaten müssen nicht schaumig geschlagen werden.

Gib die trockenen Zutaten hinzu und rühre nur so lange, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Zu langes Rühren kann die Muffins kompakter machen.

Hebe anschließend den größten Teil der Apfelstücke unter. Lass den Teig höchstens fünf Minuten stehen, damit die Haferflocken leicht quellen können.

Verteile den Teig auf zwölf Muffinmulden und gib die übrigen Apfelstücke darauf. Nach Wunsch kannst du zusätzlich Mandelsplitter locker darüberstreuen und leicht andrücken.

Backe die Muffins bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 22 bis 26 Minuten. Bei der Stäbchenprobe dürfen einzelne feuchte Krümel am Holzstäbchen hängen, aber kein flüssiger Teig.

Wie süß werden die Muffins ohne Zucker?

Die Muffins schmecken mild, fruchtig und deutlich weniger süß als gewöhnliche Muffins. Die tatsächliche Süße hängt stark von den verwendeten Äpfeln und dem Apfelmark ab.

Verwende deshalb einen reifen, süßen Apfel und ungesüßtes Apfelmark mit einem aromatischen Geschmack.

Optional mit Ahornsirup

Für einen süßeren Geschmack kannst du ein bis zwei Esslöffel Ahornsirup zusammen mit den flüssigen Zutaten in den Teig rühren. Die übrigen Zutaten müssen bei dieser kleinen Menge nicht angepasst werden.

Ahornsirup ist zwar ein natürlich gewonnenes Süßungsmittel, zählt aber trotzdem als zugesetzter Zucker. Mit dieser Variante sind die Muffins weiterhin ohne gewöhnlichen Haushaltszucker, aber nicht mehr ohne Zuckerzusatz.

Tipps für saftige und lockere Muffins

Den Teig nur kurz verrühren

Sobald die trockenen Zutaten feucht sind, sollte der Teig nicht mehr lange gerührt werden. Kleine Unebenheiten sind vollkommen in Ordnung.

Kleine Apfelstücke verwenden

Kleine Apfelwürfel verteilen sich besser im Teig. Sehr große Stücke können verhindern, dass die Muffins an einzelnen Stellen vollständig durchbacken.

Den Backofen geschlossen lassen

Öffne die Backofentür möglichst nicht während der ersten 18 Minuten. Ein früher Temperaturabfall kann dazu führen, dass die noch weiche Mitte zusammensackt.

Die Muffins auskühlen lassen

Direkt aus dem Ofen sind die Muffins innen noch sehr weich. Lass sie zunächst fünf Minuten in der Form ruhen und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

Häufige Fehler und schnelle Lösungen

Der Teig ist zu flüssig

Der Teig sollte dickflüssig vom Löffel fallen. Ist er nach fünf Minuten noch auffällig flüssig, rühre einen Esslöffel fein gemahlene Haferflocken unter.

Warte weitere zwei Minuten und ergänze nur bei Bedarf einen zweiten Esslöffel.

Der Teig ist zu fest

Rühre esslöffelweise etwas Milch unter, bis der Teig wieder schwer vom Löffel fällt. Ergänze nicht sofort eine größere Menge Flüssigkeit.

Die Muffins sind innen klitschig

Mögliche Ursachen sind zu große Apfelstücke, zu viel Flüssigkeit oder eine zu kurze Backzeit. Prüfe mehrere Muffins mit einem Holzstäbchen und lass sie vor dem Anschneiden vollständig auskühlen.

Die Muffins gehen kaum auf

Achte darauf, dass das Backpulver noch haltbar und der Backofen vollständig vorgeheizt ist. Der fertige Teig sollte außerdem nicht lange stehen.

Die Muffins kleben am Förmchen

Gebäck ohne zugesetzten Zucker löst sich häufig schlechter aus Papierförmchen. Gefettete Silikonförmchen oder ein gut eingefettetes Muffinblech funktionieren zuverlässiger.

Eignen sich die Muffins für Kinder?

Die milden Muffins passen gut in eine Kinder-Brotdose, weil sie handlich sind und im Grundrezept ohne zugesetzte Süßungsmittel auskommen.

Sie sind allerdings kein speziell entwickeltes Babyrezept. Ob Zutaten, Stückgröße und Konsistenz für ein bestimmtes Kind geeignet sind, hängt unter anderem von Alter, Entwicklung und möglichen Allergien ab.

Aufbewahrung und Einfrieren

In einer gut schließenden Dose halten sich die vollständig ausgekühlten Muffins im Kühlschrank ungefähr drei Tage. Ein Stück Küchenpapier unter den Muffins kann überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen.

Zum Einfrieren kannst du die Muffins einzeln oder mit etwas Backpapier voneinander getrennt verpacken. So lassen sie sich später portionsweise entnehmen.

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Apfel Haferflocken Muffins ohne Zucker

Saftige Apfel-Haferflocken-Muffins ohne zugesetzten Zucker und ohne Banane. Mit Apfelmark, frischen Apfelstückchen und vielen fein gemahlenen Haferflocken eignen sie sich als mildes Frühstück oder als Snack für unterwegs.
Vorbereitungszeit15 Minuten
Zubereitungszeit22 Minuten
Portionen 12 Muffins

Zutaten
  

  • 200 g Apfelmark ohne Zuckerzusatz
  • 2 Eier Größe M
  • 70 ml Rapsöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl
  • 80 ml Milch oder ungesüßter Pflanzendrink
  • 180 g zarte Haferflocken
  • 100 g Dinkelmehl Type 630
  • 12 g Backpulver
  • TL Zimt
  • ½ TL gemahlene Vanille oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 1 süßer Apfel etwa 150 g vorbereitet
  • optional: 1–2 EL Ahornsirup
  • optional: 1–2 EL Mandelsplitter als Topping

Anleitungen
 

  • Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwölf Silikonförmchen leicht einfetten oder die Mulden eines Muffinblechs gründlich fetten.
  • Die Haferflocken in einem Mixer fein mahlen. Einige kleine gröbere Stückchen dürfen erhalten bleiben.
  • Den Apfel waschen, entkernen und in ungefähr fünf bis sieben Millimeter kleine Würfel schneiden. Schälen ist nicht notwendig.
  • Gemahlene Haferflocken, Dinkelmehl, Backpulver, Zimt, Vanille und Salz gründlich vermischen.
  • Apfelmark, Eier, Rapsöl und Milch in einer zweiten Schüssel glatt verrühren. Für die süßere Variante jetzt ein bis zwei Esslöffel Ahornsirup hinzufügen.
  • Die trockenen Zutaten zur Apfelmarkmischung geben. Nur kurz verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist.
  • Etwa drei Viertel der Apfelstücke vorsichtig unterheben. Den Teig höchstens fünf Minuten stehen lassen.
  • Den Teig auf zwölf Mulden verteilen. Die Förmchen sollten ungefähr zu drei Vierteln gefüllt sein.
  • Die restlichen Apfelstücke unregelmäßig auf den Muffins verteilen und leicht eindrücken. Nach Wunsch ein bis zwei Esslöffel Mandelsplitter locker darüberstreuen.
  • Die Muffins auf mittlerer Schiene 22 bis 26 Minuten backen. Ab Minute 22 eine Stäbchenprobe durchführen.
  • Die Muffins fünf Minuten in der Form ruhen lassen. Danach herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notizen

  • Die Muffins schmecken ohne Ahornsirup mild und weniger süß
  • Mandelsplitter sind ebenfalls optional
  • Bei zu flüssigem Teig höchstens ein bis zwei Esslöffel gemahlene Haferflocken ergänzen.
  • Bei zu festem Teig esslöffelweise Milch hinzufügen.
  • Die Apfelstücke klein schneiden, damit die Muffins gleichmäßig durchbacken.
  • Gefettete Silikon- oder Metallformen funktionieren meist besser als Papierförmchen.
  • Die Muffins vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen.
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