Diese Bananen Hafer Kekse verbinden reife Banane, zarte Haferflocken und gehackte Walnüsse mit einem unkomplizierten Dinkelteig. Sie werden dünner geformt als klassische Bananen-Soft-Cookies und bekommen dadurch leicht gebräunte, festere Ränder.
Im Inneren bleiben sie dennoch etwas weicher. Schließlich steckt Banane im Teig und keine geheime Keks-Trocknungsanlage. Genau diese Mischung aus einem leicht festen Rand und einer saftigen Mitte macht die Kekse zu einem guten Snack für zwischendurch.
Wer nur eine milde Süße möchte, kann den Ahornsirup weglassen. Für süßere Kekse und eine stärkere Bräunung lässt er sich einfach ergänzen.
Was diese Bananen Hafer Kekse besonders macht
Viele Bananenkekse bestehen nur aus Banane und Haferflocken. Das funktioniert zwar, ergibt jedoch meistens sehr weiche, kompakte Taler.
Bei diesem Rezept kommt zusätzlich Dinkelmehl in den Teig. Dadurch halten die Kekse besser zusammen und bekommen eine gleichmäßigere Struktur. Butter sorgt außerdem für mehr Geschmack und unterstützt die Bräunung der Ränder.
Gehackte Walnüsse bringen schließlich etwas Biss hinein. Gleichzeitig passen sie geschmacklich gut zu Banane, Zimt und Haferflocken.
Welche Banane eignet sich?
Verwende eine sehr reife Banane mit vielen braunen Stellen auf der Schale. Sie sollte weich sein und deutlich süß schmecken.
Für das Rezept benötigst du 120 Gramm Fruchtfleisch. Da Bananen unterschiedlich groß sind, ist das Wiegen sinnvoll. Zu viel Banane macht den Teig klebrig und die Kekse sehr weich.
Eine noch grünliche oder feste Banane enthält weniger Süße und lässt sich schlechter zerdrücken. Außerdem kann sie einen leicht herben Geschmack mitbringen. Dies ist einer der seltenen Momente, in denen eine vergessene Banane auf der Arbeitsplatte tatsächlich hervorragendes Zeitmanagement beweist.
Warum Dinkelmehl und Haferflocken kombiniert werden
Haferflocken geben den Keksen ihren typischen Geschmack und eine leicht kernige Struktur. Sie binden jedoch anders als klassisches Mehl.
Dinkelmehl Type 630 verbindet die feuchten Zutaten zuverlässiger. Deshalb lassen sich die Kekse leichter formen und zerbrechen nach dem Backen nicht so schnell.
Zarte Haferflocken eignen sich hier besser als kernige. Sie nehmen die Flüssigkeit aus Banane und Butter schneller auf. Außerdem bleibt die Oberfläche dadurch etwas gleichmäßiger.
Wenn du nur kernige Haferflocken zu Hause hast, kannst du sie kurz im Mixer zerkleinern. Sie müssen dabei nicht vollständig zu Mehl werden.
Mit oder ohne Ahornsirup?
Der Ahornsirup ist bewusst optional. Sehr reife Banane bringt bereits natürliche Süße mit. Ohne Sirup schmecken die Kekse daher mild und deutlich weniger süß als herkömmliche Cookies.
Mit 40 Gramm Ahornsirup wird der Geschmack runder und die Ränder bräunen stärker. Gleichzeitig wird der Teig etwas weicher. Deshalb solltest du nach der Quellzeit prüfen, ob noch ein Esslöffel Dinkelmehl benötigt wird.
Wichtig: Sobald Ahornsirup verwendet wird, enthalten die Kekse zugesetzten Zucker. Der Sirup ist zwar eine natürliche Alternative zu Haushaltszucker, bleibt ernährungsphysiologisch aber Zucker.
Weshalb der Teig quellen muss
Die Haferflocken nehmen während der Quellzeit einen Teil der Feuchtigkeit auf. Direkt nach dem Verrühren kann der Teig deshalb deutlich klebriger wirken als zehn Minuten später.
Nach der Quellzeit sollte er weich, aber portionierbar sein. Mit angefeuchteten Händen müssen sich Kugeln formen lassen.
Klebt die Masse weiterhin stark an den Fingern, kannst du 1–2 Esslöffel Dinkelmehl unterarbeiten. Warte anschließend noch einmal ungefähr fünf Minuten.
Wirkt der Teig dagegen trocken oder bröselig, reichen meistens 1–2 Teelöffel Milch oder Wasser. Gib die Flüssigkeit vorsichtig hinzu, damit aus dem Keksteig nicht plötzlich Bananen-Hafer-Porridge wird.
So werden die Ränder fester
Die Dicke entscheidet maßgeblich über das Ergebnis. Forme die Kekse ungefähr 5–7 Millimeter dick. Da der Teig im Ofen kaum verläuft, behalten sie weitgehend ihre vorbereitete Form.
Dünnere Kekse bekommen festere Ränder und trocknen gleichmäßiger durch. Dicke Teigportionen bleiben dagegen deutlich weicher und erinnern stärker an kleine Kuchen.
Lasse die Kekse außerdem ausreichend lange backen. Die Ränder dürfen sichtbar goldbraun werden. Direkt aus dem Ofen sind die Kekse trotzdem noch weich und empfindlich.
Erst während des Abkühlens stabilisieren sie sich. Deshalb sollten sie zunächst zehn Minuten auf dem Backblech bleiben, bevor du sie auf ein Gitter legst.
Werden Bananenkekse richtig knusprig?
Nicht vollständig. Banane enthält viel Feuchtigkeit und hält den Teig auch nach dem Backen vergleichsweise weich.
Durch Butter, Dinkelmehl, die geringe Bananenmenge und die dünne Form werden diese Kekse fester als einfache Zwei-Zutaten-Bananenkekse. Trotzdem bleiben sie in der Mitte leicht saftig.
Wenn du möglichst feste Kekse möchtest, verwende den Ahornsirup, drücke die Portionen nur ungefähr fünf Millimeter dick und backe sie bis zu einer deutlichen Randbräunung. Danach müssen sie vollständig offen auf einem Kuchengitter auskühlen.
Für klassische knusprige Haferplätzchen ohne die typische Bananenfeuchtigkeit passt mein Rezept für Haferflocken-Plätzchen ohne Mehl besser.
Unterschied zu Bananen Haferflocken Keksen
Auf Haferflockey findest du bereits ein Rezept für Bananen-Haferflocken-Kekse ohne Zuckerzusatz. Dieses Grundrezept wird mit Mandelmus zubereitet und bleibt bewusst weich und saftig.
Die neuen Bananen Hafer Kekse enthalten dagegen Butter, Dinkelmehl und Walnüsse. Sie werden dünner geformt und bekommen dadurch festere, stärker gebräunte Ränder.
So kannst du nach gewünschter Konsistenz wählen: weich und vegan mit Mandelmus oder etwas keksartiger mit Butter und Dinkelmehl.
Kann ich die Butter ersetzen?
Du kannst die Butter durch feste pflanzliche Margarine ersetzen. Verwende eine Margarine, die ausdrücklich zum Backen geeignet ist und einen möglichst hohen Fettanteil besitzt.
Flüssiges Kokosöl ist weniger geeignet, weil sich die Konsistenz des Teigs dadurch stärker verändert. Möchtest du Kokosöl verwenden, sollte es weich, aber nicht vollständig geschmolzen sein.
Nach dem Ersetzen solltest du die Konsistenz nach der Quellzeit kontrollieren. Falls der Teig sehr weich bleibt, ergänzt du einen Esslöffel Dinkelmehl.
Kann ich andere Nüsse verwenden?
Statt Walnüssen eignen sich gehackte Mandeln, Pekannüsse oder Haselnüsse. Pekannüsse sind etwas milder und leicht süßlich, während Haselnüsse deutlich kräftiger schmecken.
Bei einer Nussallergie kannst du die Walnüsse ersatzlos weglassen. Die restlichen Mengen müssen nicht verändert werden.
Alternativ sind 30–40 Gramm Sonnenblumenkerne möglich. Dadurch werden die Kekse etwas kerniger und schmecken weniger klassisch nach Banane und Walnuss.
Aufbewahrung
Lasse die Kekse vollständig auskühlen, bevor du sie verpackst. Restwärme erzeugt in einer geschlossenen Dose Feuchtigkeit und macht die Ränder schneller weich.
Gut verschlossen halten sich die Bananen Hafer Kekse bei Zimmertemperatur ungefähr zwei Tage. Lege am besten ein Stück Küchenpapier in die Dose, damit überschüssige Feuchtigkeit aufgenommen wird.
Im Kühlschrank bleiben sie etwa vier Tage frisch. Dort werden sie allerdings fester. Vor dem Essen kannst du sie kurz auf Zimmertemperatur kommen lassen.
Die Kekse lassen sich ebenfalls einfrieren. Verpacke sie portionsweise und friere sie für bis zu drei Monate ein. Anschließend können sie bei Zimmertemperatur auftauen.
Häufige Fragen
Kann ich Dinkelvollkornmehl verwenden?
Ja. Dinkelvollkornmehl bindet jedoch mehr Flüssigkeit. Wahrscheinlich benötigst du anschließend 1–2 Teelöffel Milch oder Wasser.
Kann ich die Walnüsse weglassen?
Ja, die Walnüsse lassen sich ersatzlos weglassen. Du musst keine andere Zutat erhöhen.
Warum verlaufen meine Kekse nicht?
Der Teig enthält Haferflocken und relativ wenig Butter. Deshalb verläuft er kaum. Drücke die Teigportionen bereits vor dem Backen in die gewünschte Form und Dicke.
Warum sind die Kekse nach dem Backen noch weich?
Das ist zunächst normal. Sie werden während des Abkühlens deutlich fester. Bleiben sie auch danach sehr weich, waren sie wahrscheinlich zu dick oder enthielten zu viel Banane.
Kann ich das Rezept ohne Ahornsirup backen?
Ja. Verwende besonders reife Banane und lasse den Ahornsirup weg. Die Kekse werden dadurch milder und etwas weniger stark gebräunt.
Konsistenz und wichtige Hinweise
Der Teig sollte nach der Quellzeit weich, leicht klebrig und trotzdem formbar sein. Er darf weder vom Löffel fließen noch trocken auseinanderfallen.
Wiege die Banane möglichst genau ab. Bereits 30–40 Gramm zusätzliches Bananenmus können die Konsistenz deutlich verändern.
Forme die Kekse vor dem Backen vollständig aus, weil sie im Ofen kaum verlaufen. Für festere Ränder sollten sie nicht dicker als ungefähr sieben Millimeter sein.
Vor der Veröffentlichung empfehle ich einen praktischen Testlauf. Prüfe dabei besonders die Teigkonsistenz mit und ohne Ahornsirup, die notwendige Backzeit und die Festigkeit nach vollständigem Abkühlen.
Aktiviere den Backmodus, damit dein Bildschirm während der Zubereitung eingeschaltet bleibt.

Bananen Hafer Kekse mit Walnüssen
Zutaten
- 120 g sehr reife Banane ohne Schale
- 80 g weiche Butter
- Optional: 40 g Ahornsirup
- 140 g Dinkelmehl Type 630
- 120 g zarte Haferflocken
- 50 g Walnüsse
- ½ TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
Anleitungen
- Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
- Die Walnüsse grob hacken. Sehr große Stücke sollten nicht mehr vorhanden sein, damit sich die Kekse später gut formen lassen.
- Die Banane in eine große Schüssel geben und mit einer Gabel möglichst fein zerdrücken.
- Weiche Butter, Vanilleextrakt und optional den Ahornsirup zur Banane geben. Alles gründlich miteinander verrühren. Kleine Butterstückchen sind nicht schlimm, die Masse muss nicht vollständig glatt werden.
- Dinkelmehl, Haferflocken, Backpulver, Zimt und Salz in einer zweiten Schüssel vermischen.
- Die trockenen Zutaten zur Bananenmischung geben und kurz zu einem weichen Teig verrühren. Anschließend die gehackten Walnüsse unterheben.
- Den Teig 10 Minuten quellen lassen. Danach sollte er weich, aber mit leicht angefeuchteten Händen formbar sein.
- Den Teig in 16 ungefähr gleich große Portionen teilen. Daraus Kugeln formen, auf das Backblech legen und zu 5–7 Millimeter dicken Keksen flach drücken. Der Teig verläuft beim Backen nur wenig.
- Die Kekse auf mittlerer Schiene 16–20 Minuten backen. Sobald die Ränder goldbraun sind, das Blech aus dem Ofen nehmen.
- Die Kekse zunächst 10 Minuten auf dem Blech ruhen lassen. Danach vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
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